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Verhaltensmedizinische Intervention bei älteren Erwachsenen

...Gibt es überhaupt eine Wirkung auf Schmerz, allgemeine Gesundheit und Verhalten?

Chronische Schmerzen sind ein weltweit verbreitetes Gesundheitsproblem und stellen ein gesellschaftliches Diskussionsthema dar. Sie werden als Schmerzen beschrieben, die trotz der bereitgestellten Behandlungen und Medikamente drei oder mehr Monate andauern und 62 Prozent der über 75-Jährigen betreffen.

Schmerzen im Zusammenhang mit Erkrankungen des Bewegungsapparats sind die häufigste Form chronischer Schmerzen. Ihre Folgen können verheerend sein, wie z.B. eine schlechte Kehlkopfgesundheit, schlechte körperliche Funktion, Behinderungen, erhöhte Sturzrisiken, Angst vor Bewegung und Katastrophisierung, Ängste, soziale Isolation, schlechte Lebensqualität usw. Bei älteren Erwachsenen sind chronische Schmerzen noch stärker mit dem Risiko einer zunehmenden Behinderung, weniger Bewegung, Bewegungsarmut, sitzender Tätigkeit und Gebrechlichkeit verbunden.

In der Literatur wurde körperliche Aktivität als eine Möglichkeit für ältere Menschen mit chronischen Schmerzen identifiziert, die Möglichkeit zu erhalten, täglichen Aktivitäten nachzugehen. Gleichzeitig wurde ein verhaltensmedizinischer Ansatz in der Physiotherapie (engl.: behavioural medicine approach in physiotherapy: BMPT) entwickelt und wird als eine evidenzbasierte Intervention für Erwachsene mittleren Alters, die an chronischen Schmerzen leiden, empfohlen.

Die Intervention basiert auf einem biopsychosozialen Ansatz. Dies ist hier besonders relevant, da Schmerz eine multidimensionale Erfahrung ist. Sie zielt darauf ab, das Verhalten von Menschen zu modifizieren, um Ziele zu erreichen, die mit Behinderungen verbunden sind, die sich direkt auf das tägliche Leben auswirken. Sie geht von dem einzelnen Patienten aus und berücksichtigt alle Dimensionen, die in einem solchen Kontext eine Rolle spielen - d.h. medizinische, physische, verhaltensbezogene, kognitive, psychologische, ökologische und soziale Dimensionen.

Obwohl sich dieses spezifische BMPT als effizient erwiesen hat, um das Niveau der körperlichen Aktivität, die Selbstwirksamkeit für Bewegung und die Bewältigung von Alltagsschmerzen bei älteren Frauen zu verbessern, sind zusätzliche Forschungsarbeiten erforderlich, um den Evidenzgrad weiter zu bewerten.

Daher untersuchte die vorliegende Studie die Auswirkungen eines BMPT auf schmerzbezogene Behinderung und körperliche Funktion sowie auf die Schmerzstärke, schmerzbezogene Einstellungen, den Grad der körperlichen Aktivität, die Wirksamkeit auf das Sturzrisiko und die gesundheitsbezogene Lebensqualität. Es wurde festgestellt, dass dies eine geeignete Intervention für ältere Erwachsene ist, selbst für sehr alte und gebrechliche Menschen.

 
 

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